Welche ätherischen Öle helfen bei Erkältungsbädern?
Warum ein Bad bei Erkältung hilft
Das Einatmen von warmem Dampf befeuchtet die Schleimhäute und löst Schleim. Die Wärme entspannt Muskeln und Atemwege. Der Kreislauf wird angeregt. Und das alles unterstützt das Immunsystem — das Blut zirkuliert besser, die Körpereigene Abwehr arbeitet effizienter.
Die besten Öle fürs Erkältungsbad
- Eukalyptus: Schleimlösend, atemwegsbefreiend — der Klassiker
- Pfefferminze (wenig!): Befreiend, kühlend — 2–3 Tropfen reichen
- Teebaumöl: Antimikrobiell
- Lavendel: Beruhigend, gut für den Abend wenn man schlafen möchte
- Kiefernnadel: Waldfrisch, atemwegsunterstützend, wärmend
So geht das Erkältungsbad richtig
- Wassertemperatur: max. 38 Grad — zu heiß belastet den Kreislauf
- Öle VOR dem Einlassen mit Emulgator mischen: 5–8 Tropfen in 1 EL Sahne, Milch oder Honig
- Dann erst ins Wasser geben
- Badedauer: 15–20 Minuten
- Danach: gut abtrocknen, warm einwickeln, ruhen
Meine Lieblings-Erkältungsmischung fürs Bad
3 Tropfen Eukalyptus + 2 Tropfen Lavendel + 2 Tropfen Kiefernnadel + 1 Tropfen Pfefferminze in 1 EL Sahne — sanft, wirksam, riecht herrlich nach Wald und Ruhe.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit