Eukalyptusöl bei Erkältung: Wirkung und richtige Anwendung
Was im Eukalyptusöl steckt
Der Hauptwirkstoff heißt 1,8-Cineol — auch Eukalyptol genannt. Und der ist wirklich gut erforscht. Cineol wirkt schleimlösend, entzündungshemmend und antiviral. Es gibt sogar zugelassene Arzneimittel, die auf Cineol basieren (z.B. Soledum). Eukalyptusöl ist also eines der ätherischen Öle mit bester wissenschaftlicher Grundlage.
Verschiedene Eukalyptus-Arten
- Eucalyptus globulus: Der kräftigste, höchster Cineol-Gehalt — am besten für Erwachsene. NICHT für Kinder unter 10 Jahren.
- Eucalyptus radiata: Milder, für Kinder ab 6 Jahren besser geeignet, ebenfalls gut schleimlösend.
- Eucalyptus citriodora: Zitronig duftend, weniger Cineol — eher für Muskelschmerzen.
So wendest Du Eukalyptusöl bei Erkältung an
Inhalation — der direkteste Weg
Heißes Wasser in eine Schüssel, 2–3 Tropfen Eukalyptus, Tuch über Kopf und Schüssel — 5–10 Minuten einatmen. Augen geschlossen halten! Direkter Kontakt mit dem Wasserdampf direkt in die Atemwege.
Diffuser — für den ganzen Raum
5–8 Tropfen im Ultraschall-Diffuser — gut fürs Schlafzimmer wenn die Nase nachts zu ist. 30–60 Minuten, dann Pause.
Brusteinreibung — klassisch und wirksam
2 Tropfen Eukalyptus + 1 Tropfen Pfefferminze in 10 ml Mandelöl — auf Brust und Rücken einmassieren. Die Wärme der Haut verstärkt die Inhalation.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit