Was ist der Unterschied zwischen ätherischen Ölen und Trägerölen?
Was ist ein Trägeröl?
Trägeröle — auch Basisöle oder Pflegeöle genannt — sind pflanzliche Fettöle: Mandelöl, Jojobaöl, Kokosöl, Arganöl. Sie werden aus Samen, Nüssen oder Früchten gepresst und bestehen hauptsächlich aus Fettsäuren. Im Gegensatz zu ätherischen Ölen verdunsten sie nicht — und genau das macht sie zur idealen Basis: Sie tragen das ätherische Öl auf die Haut und sorgen für langsame, gleichmäßige Aufnahme.
Warum fast nie pur?
Ätherische Öle sind extreme Konzentrate — ein Tropfen Pfefferminzöl entspricht etwa 28 Tassen Pfefferminztee. Auf der Haut pur können Öle wie Zimt, Oregano oder Nelke sogar Verätzungen verursachen. Nur wenige Öle — Lavendel, Teebaumöl — dürfen ausnahmsweise pur aufgetragen werden, und selbst da ist Vorsicht bei empfindlicher Haut angebracht.
Welches Trägeröl für welchen Zweck?
- Mandelöl: Leicht, geruchsneutral, universell — der Klassiker für fast alles
- Jojobaöl: Eigentlich ein Wachs, sehr stabil — gut für Gesicht und empfindliche Haut
- Kokosöl: Bei Raumtemperatur fest — gut für Massagen, etwas fettiger
- Rosenöl (Hagebutte): Reich an Omega-3 — gut für reife oder narbige Haut
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit