Aromatherapie in der Meditation: Welche Öle passen?
Warum Düfte die Meditation vertiefen
Ein bestimmter Duft — regelmäßig in der Meditation eingesetzt — wird zum Anker für den meditativen Zustand. Das Gehirn lernt: Wenn dieser Duft kommt, ist jetzt Stille. Nach einigen Wochen hilft der Duft allein schon, schneller in tiefere Meditationszustände zu kommen.
Die klassischen Meditationsöle
Weihrauch — das älteste Meditationsöl der Welt
Weihrauch wurde in fast allen spirituellen Traditionen eingesetzt. Wissenschaftlich interessant: Incensol-Acetat aus Weihrauch aktiviert Ionenkanäle im Gehirn, die mit spirituellen und emotionalen Erfahrungen verbunden sind. Kein Zufall, dass er seit Jahrtausenden in Ritualen verwendet wird.
Sandelholz — tiefe Stille
Warm, erdend, kontemplativ. Sandelholz verlangsamt das Denken und fördert tiefe Ruhe. In vielen östlichen Traditionen das Meditationsöl schlechthin.
Myrrhe — uralte Erdung
Harziger, schwerer Duft. Myrrhe erdet und zentriert. Gut wenn Gedanken kreisen und die Stille schwer zu finden ist.
Vetiver — im Körper ankommen
Vetiver hilft, im Körper anzukommen — geerdet zu sein, statt im Kopf zu kreisen. Gut als Einstieg in die Meditation.
Bergamotte — leichte Meditation
Für weniger intensive Meditationspraktiken: Bergamotte ist leicht, öffnend — gut für Anfänger oder für kurze Achtsamkeitsmomente im Alltag.
Dein nächster Schritt
Lerne in der Aroma-Hausapotheke die wichtigsten Grundlagen der Aromatherapie.
Ganz unverbindlich. 100 % online. Jederzeit.

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit