Gute Fette: Bausteine für Hormone und Gehirn
Gute Fette: Bausteine für Hormone und Gehirn
Jahrzehntelang galt Fett als Feind – ein Irrtum, der viele Frauen noch immer verunsichert. Dabei sind gute Fette in den Wechseljahren besonders wertvoll: Sie sind Bausteine der Hormone, nähren das Gehirn und wirken Entzündungen entgegen. Hier erfährst Du, welche Fette Dir jetzt guttun.
Die kurze Antwort
Fett ist kein Feind – gute Fette sind Bausteine der Hormone und nähren das Gehirn. Besonders wertvoll sind Omega-3-Fettsäuren (aus fettem Fisch, Leinsamen, Wal- und Chiasamen), die entzündungsausgleichend wirken, sowie Olivenöl, Nüsse und Avocado. Reduzieren solltest Du dagegen Transfette und ein Übermaß an Omega-6 (aus stark verarbeiteten Produkten). Es geht um die Qualität des Fettes, nicht ums Weglassen.
Fett ist nicht der Feind
Der alte Rat, Fett generell zu meiden, ist überholt. Fett erfüllt lebenswichtige Aufgaben: Aus Fetten baut der Körper unter anderem Hormone, das Gehirn besteht zu einem großen Teil aus Fett, und viele Vitamine kann der Körper nur mit Fett aufnehmen. Gerade in den Wechseljahren sind gute Fette daher wichtige Verbündete – es kommt nur auf die richtigen an.
Die guten Fette
Omega-3 – der Star
Diese Fettsäuren wirken entzündungsausgleichend, unterstützen Gehirn und Stimmung. Du findest sie in fettem Fisch (Lachs, Hering, Makrele) sowie in Leinsamen, Wal- und Chiasamen.
Olivenöl
Das Herzstück der mediterranen Küche – reich an günstigen einfach ungesättigten Fettsäuren.
Nüsse und Avocado
Liefern gute Fette samt Nährstoffen und sättigen angenehm.
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Warum Omega-3 besonders zählt
In den Wechseljahren steigt durch den Östrogenrückgang die Neigung zu stillen Entzündungen. Omega-3 wirkt hier ausgleichend und unterstützt zugleich Gehirn und Stimmung – passend zu Entzündungsarme Ernährung und Gehirnnebel. Viele Menschen nehmen zu wenig Omega-3 und zu viel Omega-6 auf – eine Verschiebung zugunsten von Omega-3 lohnt sich.
Was Du reduzieren solltest
Weniger günstig sind Transfette (in stark verarbeiteten und frittierten Produkten) und ein Übermaß an Omega-6-reichen Günstigölen aus Fertigprodukten. Es geht nicht darum, Fett zu streichen, sondern seine Qualität zu verbessern.
Das Wichtigste auf einen Blick
- Gute Fette sind Bausteine der Hormone und nähren das Gehirn.
- Omega-3 (Fisch, Leinsamen, Walnuss) wirkt entzündungsausgleichend.
- Ebenso wertvoll: Olivenöl, Nüsse, Avocado.
- Reduzieren: Transfette und Übermaß an Omega-6 aus Fertigprodukten.
Häufige Fragen
Macht Fett dick?
Brauche ich Omega-3-Kapseln?
Welches Öl zum Kochen?
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