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Meridiane und Akupressurpunkte bei Hitze und Unruhe

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Meridiane und Akupressurpunkte bei Hitze und Unruhe

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit · Lesezeit ca. 8 Min.

Akupressur ist wie Akupunktur – nur ohne Nadeln. Mit sanftem Druck auf bestimmte Punkte kannst Du sie ganz einfach selbst anwenden, jederzeit und überall. Dieser Beitrag zeigt Dir das Prinzip und einige traditionell genutzte Punkte für typische Wechseljahresthemen.

Die kurze Antwort

Akupressur arbeitet mit sanftem Druck auf Punkte entlang der Meridiane – der Energiebahnen der TCM. Sie lässt sich gut selbst anwenden, etwa bei Hitze, Unruhe und Schlafthemen. Bekannte Punkte liegen z. B. am Handgelenk, am Innenknöchel und zwischen den Augenbrauen. Man drückt sie sanft und atmet ruhig dabei. Es ist eine traditionelle Methode – sanft, aber kein Ersatz für ärztliche Hilfe.

Was Akupressur ist

Nach dem Verständnis der TCM fließt die Lebensenergie Qi in Bahnen durch den Körper, den Meridianen. Auf ihnen liegen Punkte, an denen sich der Energiefluss beeinflussen lässt. Bei der Akupressur nutzt man dafür sanften Fingerdruck statt Nadeln – das macht sie ideal für die Selbstanwendung. Man braucht nichts außer den eigenen Händen.

Einige traditionell genutzte Punkte

Diese Punkte werden in der TCM häufig bei Wechseljahresthemen genutzt. Du findest sie leicht selbst:

Am Innenknöchel (Nieren-Bereich)

Eine Handbreit über dem Innenknöchel, hinter dem Schienbein – wird traditionell zur Stärkung der Nieren-Energie und bei Hitze genutzt.

Am Handgelenk (Herz-Bereich)

An der Handgelenksfalte auf der Kleinfingerseite – traditionell bei innerer Unruhe und Schlafthemen.

Zwischen den Augenbrauen

Der Punkt in der Mitte über der Nasenwurzel – wirkt beruhigend und erdend.

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Wie Du sie anwendest

Drücke den Punkt mit dem Finger sanft, aber spürbar – kreisend oder gleichmäßig – etwa ein bis zwei Minuten, während Du ruhig ein- und ausatmest. Der Druck darf angenehm sein, nie schmerzhaft. Du kannst das mehrmals täglich wiederholen, gern verbunden mit ein paar bewussten Atemzügen.

Einordnung

Akupressur ist sanft und nebenwirkungsarm – ein schönes Werkzeug für zwischendurch. Sie folgt dem Denkmodell der TCM und ist kein Ersatz für medizinische Behandlung. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden bitte zusätzlich ärztlich abklären.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Akupressur ist Druck statt Nadeln – ideal zum Selbstanwenden.
  • Traditionell genutzte Punkte liegen am Innenknöchel, Handgelenk und zwischen den Augenbrauen.
  • Sanft drücken, ruhig atmen, ein bis zwei Minuten.
  • Sanfte TCM-Methode – kein Ersatz für ärztliche Hilfe.

Der beruhigende Handgelenkspunkt

Bei innerer Unruhe: Taste an der Handgelenksfalte auf der Seite des kleinen Fingers eine kleine Mulde. Drücke sie mit dem Daumen sanft und atme dabei zehnmal langsam aus. Viele empfinden das als angenehm erdend – ein kleines Werkzeug für unterwegs.

Häufige Fragen

Tut Akupressur weh?
Nein. Der Druck soll spürbar, aber angenehm sein – nie schmerzhaft. Wenn es wehtut, drückst Du zu fest.
Wie oft kann ich die Punkte drücken?
Mehrmals täglich, so oft es Dir guttut. Verbunden mit ruhigem Atem wirkt es besonders beruhigend.
Ersetzt Akupressur eine Behandlung?
Nein, sie ist eine sanfte Ergänzung. Bei starken oder anhaltenden Beschwerden bitte ärztlich abklären.
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Manuela Mühlberger
Manuela Mühlberger
Über die Autorin

Begleitet in der Akademie Wissen um Gesundheit Menschen, die ganzheitliches Gesundheitswissen verstehen und anwenden möchten – mit wenig Theorie und viel Praxis.

Hinweis: Die Informationen in diesem Beitrag beruhen auf allgemein zugänglichem Wissen und dienen der Information und Inspiration. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende Dich bitte an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.
Schlagworte: #Wechseljahre

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