Ätherische Öle im Jahreskreis: Für jede Saison das richtige Öl
Warum Jahreszeiten in der Aromatherapie eine Rolle spielen
Im Winter braucht das Immunsystem Unterstützung, der Körper mehr Wärme und die Seele mehr Geborgenheit. Im Frühling ist Aufbruch und Reinigung angesagt. Im Sommer Frische und Schutz. Im Herbst Loslassen und Vorbereitung auf die Ruhe.
Wenn wir Öle bewusst saisonal einsetzen, arbeiten wir mit der Natur statt gegen sie. Das fühlt sich nicht nur stimmig an — es ist auch effektiver.
Frühling: Aufbruch und Erneuerung
- Zitrone und Grapefruit: Frisch, klar, reinigend — gut für den Neustart nach dem Winter
- Rosmarin: Aktivierend, kreislauffördernd — gegen Frühjahrsmüdigkeit
- Pfefferminze: Belebend, erfrischend — gut wenn der Körper wieder in Schwung kommen soll
- Basilikum: Klarheit und Fokus für neue Pläne
Sommer: Frische, Freude und Schutz
- Bergamotte: Stimmungsaufhellend, leicht — perfekt für warme Abende
- Zitronella und Lavendel: Natürlicher Insektenschutz
- Eukalyptus: Kühlend, erfrischend in der Hitze
- Pfefferminze: Kühlendes Körperöl an heißen Tagen
Herbst: Loslassen und Stärken
- Weihrauch: Tiefe, Besinnung, Loslassen
- Eukalyptus und Teebaumöl: Immunsystem auf die Erkältungszeit vorbereiten
- Orange und Zimt: Gemütlichkeit und Wärme
- Zeder: Erdung wenn der Sommer geht
Winter: Wärme, Schutz und Geborgenheit
- Weihrauch und Myrrhe: Tiefe und Besinnung in der dunkelsten Zeit
- Zimt, Nelke und Orange: Weihnachtliche Wärme und Gemütlichkeit
- Teebaumöl und Eukalyptus: Immunschutz in der Erkältungszeit
- Lavendel: Guter Schlaf in den langen Winternächten
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit