Ätherische Öle und Allergien: Was ist zu beachten?
Was ist eine Duftstoffallergie?
Eine Duftstoffallergie ist eine Reaktion des Immunsystems auf bestimmte aromatische Verbindungen. Diese können in synthetischen Parfums auftreten — aber auch in natürlichen ätherischen Ölen. Wer auf synthetische Düfte reagiert, reagiert nicht zwingend auch auf echte ätherische Öle — und umgekehrt.
Häufig allergieauslösende Verbindungen
In der EU müssen 26 Duftstoffe, die als häufige Allergieauslöser bekannt sind, auf Produkten deklariert werden — darunter Linalool (in Lavendel), Limonene (in Zitrusölen) oder Eugenol (in Nelke). Wer weiß, auf welchen Stoff er reagiert, kann gezielt Öle meiden.
Der Hauttest — immer vor der ersten Anwendung
- 1–2 Tropfen des verdünnten Öls (1 % in Trägeröl) auf die Innenseite der Armbeuge auftragen
- 24 Stunden warten, Stelle nicht waschen
- Keine Rötung, kein Jucken, kein Brennen? Das Öl ist für Dich verträglich
Öle, die weniger häufig Allergien auslösen
Echte Kamille roman, Weihrauch und Rosenholz gelten als weniger allergen. Zitrusöle und Öle mit hohem Linalool-Anteil lösen häufiger Reaktionen aus. Immer individuell testen.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit