Ätherische Öle und Haustiere: Welche sind gefährlich?
Warum Haustiere so anders reagieren
Katzen fehlt ein bestimmtes Leberenzym (Glucuronyl-Transferase), das beim Abbau vieler Terpene eine zentrale Rolle spielt. Was beim Menschen schnell abgebaut wird, reichert sich bei der Katze im Körper an.
Besonders gefährliche Öle für Katzen
- Teebaumöl — selbst in kleinen Mengen gefährlich
- Pfefferminze und Eukalyptus
- Zitrusöle (alle)
- Thymian und Oregano
- Nelke, Zimt
Gefährliche Öle für Hunde
Hunde sind weniger empfindlich als Katzen, aber auch nicht unempfindlich. Problematisch sind vor allem: Teebaumöl, Kampfer, Nelke, Thymian phenolisch.
Wie Du Diffuser und Haustiere vereinbarst
Tür offen lassen, damit das Tier den Raum verlassen kann. Nie direkt auf die Haut des Tieres auftragen. Und bei Zeichen wie Niesen, Augenreizen oder Taumeln: sofort lüften, Tier an frische Luft bringen und im Zweifelsfall den Tierarzt anrufen.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit