Ätherische Öle zum Wundheilen: Was ist wirklich sinnvoll?
Was ätherische Öle bei Wunden können
Desinfizieren (antimikrobiell), Entzündung dämpfen (entzündungshemmend), Wundheilung fördern (regenerierend) — das können bestimmte Öle tatsächlich. Im Labor gut belegt. Im Alltag bei kleinen, sauberen Wunden: eine sinnvolle Ergänzung.
Die besten Öle bei kleinen Wunden
Lavendel — das Universalöl auch für Wunden
Lavendel ist das Öl, mit dem alles anfing: René-Maurice Gattefossé verbrannte sich die Hand und behandelte sie mit Lavendelöl — mit bemerkenswert guter Heilung. Lavendel wirkt antiseptisch und fördert die Wundheilung. Punktuell kann es auf kleine Wunden auch unverdünnt aufgetragen werden.
Teebaumöl — stark antiseptisch
Breites antimikrobielles Spektrum. Gut bei Wunden mit Infektionsrisiko. Immer verdünnen (2 % in Trägeröl) — pur auf offenen Wunden kann reizen.
Weihrauch — regenerierend
Fördert die Zellneubildung und Narbenminimierung. Gut in der Heilungsphase nachdem die Wunde geschlossen ist.
Rosenöl (Hagebutte als Trägeröl) — narbenpräventiv
Rosenöl (Hagebutte) als Trägeröl — reich an Omega-3-Fettsäuren, fördert die Hautregeneration und kann bei regelmäßiger Anwendung Narben minimieren.
Wann zum Arzt
Wunden die nicht aufhören zu bluten, Wunden die sich entzünden (Rötung breitet sich aus, Fieber, Eiter), tiefe Wunden, Bisswunden — das gehört zum Arzt, nicht zur Aromatherapie.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit