Ätherische Öle in der Stillzeit: Was ist zu beachten?
Was ändert sich in der Stillzeit?
In der Stillzeit können bestimmte Inhaltsstoffe ätherischer Öle in die Muttermilch übergehen. Das passiert vor allem bei sehr hohen Dosen oder bei Ölen, die stark in den Kreislauf aufgenommen werden. Für die meisten sanften Öle in normaler Dosierung ist das kein Problem.
Öle, die in der Stillzeit gemieden werden sollten
- Salbei und Pfefferminze: Können die Milchproduktion hemmen — Salbei wurde traditionell sogar eingesetzt, um das Abstillen zu erleichtern.
- Rosmarin, Thymian phenolisch, Oregano
- Zimt und Nelke (zu stark reizend)
Öle, die gut verträglich sind
- Echter Lavendel — Klassiker für Entspannung und Schlaf
- Kamille roman — sanft und beruhigend
- Mandarine und Orange — stimmungsaufhellend, mild
- Geranie — ausgleichend, gut für die Haut
Diffuser in der Stillzeit
Raumbeduftung mit einem sanften Öl — Lavendel, Mandarine, Kamille — ist in der Stillzeit in Ordnung, wenn Baby nicht dauerhaft im gleichen Raum ist und der Raum gut belüftet wird. Kurze Anwendung (max. 30 Minuten) und dann Pause.
Dein nächster Schritt
Lerne in der Aroma-Hausapotheke die wichtigsten Grundlagen der Aromatherapie.
Ganz unverbindlich. 100 % online. Jederzeit.

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit