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Ätherische Öle in der Schwangerschaft: Was ist erlaubt?

Sicherheit · Schwangerschaft
Manuela von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit
Schwanger sein und auf ätherische Öle ganz verzichten? Das müssen die meisten nicht. Aber der erste und wichtigste Schritt ist immer: mit der Hebamme oder dem Arzt sprechen.

Warum mehr Vorsicht in der Schwangerschaft?

Einige ätherische Öle enthalten Verbindungen, die Gebärmutterkontraktionen auslösen oder den Hormonspiegel beeinflussen können. Das ist kein Grund zur Panik — aber ein Grund zur Sorgfalt. Besonders im ersten Trimester, wenn sich das Baby in der kritischsten Entwicklungsphase befindet, ist mehr Zurückhaltung angebracht.

Öle, die generell als verträglich gelten (ab 2. Trimester)

  • Echter Lavendel: Beruhigend, schlaffördernd — gut verträglich in niedrigen Konzentrationen
  • Mandarine: Mild, stimmungsaufhellend
  • Kamille roman: Sanft, gut bei Übelkeit und Schlafproblemen
  • Zitrone und Orange: Stimmungsaufhellend — photosensitiv beachten

Öle, die gemieden werden sollten

  • Rosmarin (wehenfördernd)
  • Salbei und Muskatellersalbei
  • Thymian, Oregano, Zimt (stark reizend)
  • Wacholder (nierenstimulierend)
  • Basilikum und Petersilie in hohen Konzentrationen
Im ersten Trimester: Am sichersten ist kompletter Verzicht oder maximal eine sehr kurze Raumbeduftung mit 1–2 Tropfen Lavendel oder Mandarine. Auf Hautanwendungen im ersten Trimester lieber ganz verzichten.

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Manuela
Manuela Mühlberger — Akademie Wissen um Gesundheit Ausbilderin für ganzheitliche Gesundheit seit fast 10 Jahren. Ihr Grundsatz: Wissen aus der Natur und aktuelle Studien dürfen nebeneinander existieren.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose. Ätherische Öle sind kein Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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