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Ätherische Öle und Haustiere: Welche sind gefährlich?

Sicherheit · Haustiere
Manuela von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit
Wer ätherische Öle zu Hause einsetzt und Haustiere hat, sollte das wissen: Was für Menschen harmlos oder sogar heilsam ist, kann für Katzen, Hunde oder Vögel gefährlich sein.

Warum Haustiere so anders reagieren

Katzen fehlt ein bestimmtes Leberenzym (Glucuronyl-Transferase), das beim Abbau vieler Terpene eine zentrale Rolle spielt. Was beim Menschen schnell abgebaut wird, reichert sich bei der Katze im Körper an.

Besonders gefährliche Öle für Katzen

  • Teebaumöl — selbst in kleinen Mengen gefährlich
  • Pfefferminze und Eukalyptus
  • Zitrusöle (alle)
  • Thymian und Oregano
  • Nelke, Zimt

Gefährliche Öle für Hunde

Hunde sind weniger empfindlich als Katzen, aber auch nicht unempfindlich. Problematisch sind vor allem: Teebaumöl, Kampfer, Nelke, Thymian phenolisch.

Vögel sind am empfindlichsten: Vögel reagieren sehr sensibel auf Luftverschmutzung jeder Art. In Räumen mit Vögeln sollte grundsätzlich nicht diffusiert werden — auch nicht mit sanften Ölen.

Wie Du Diffuser und Haustiere vereinbarst

Tür offen lassen, damit das Tier den Raum verlassen kann. Nie direkt auf die Haut des Tieres auftragen. Und bei Zeichen wie Niesen, Augenreizen oder Taumeln: sofort lüften, Tier an frische Luft bringen und im Zweifelsfall den Tierarzt anrufen.

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Manuela
Manuela Mühlberger — Akademie Wissen um Gesundheit Ausbilderin für ganzheitliche Gesundheit seit fast 10 Jahren. Ihr Grundsatz: Wissen aus der Natur und aktuelle Studien dürfen nebeneinander existieren.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose. Ätherische Öle sind kein Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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