Ätherische Öle in der Schwangerschaft: Was ist erlaubt?
Warum mehr Vorsicht in der Schwangerschaft?
Einige ätherische Öle enthalten Verbindungen, die Gebärmutterkontraktionen auslösen oder den Hormonspiegel beeinflussen können. Das ist kein Grund zur Panik — aber ein Grund zur Sorgfalt. Besonders im ersten Trimester, wenn sich das Baby in der kritischsten Entwicklungsphase befindet, ist mehr Zurückhaltung angebracht.
Öle, die generell als verträglich gelten (ab 2. Trimester)
- Echter Lavendel: Beruhigend, schlaffördernd — gut verträglich in niedrigen Konzentrationen
- Mandarine: Mild, stimmungsaufhellend
- Kamille roman: Sanft, gut bei Übelkeit und Schlafproblemen
- Zitrone und Orange: Stimmungsaufhellend — photosensitiv beachten
Öle, die gemieden werden sollten
- Rosmarin (wehenfördernd)
- Salbei und Muskatellersalbei
- Thymian, Oregano, Zimt (stark reizend)
- Wacholder (nierenstimulierend)
- Basilikum und Petersilie in hohen Konzentrationen
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit