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Ätherische Öle und Kinder: Sicher anwenden ab welchem Alter?

Sicherheit · Kinder
Manuela von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit
Ätherische Öle und Kinder — das ist ein Thema, das ich wirklich ernst nehme. Kinder sind keine kleinen Erwachsenen, wenn es um Dosierungen geht. Hier ist, was ich Dir weitergeben möchte.

Warum Kinder empfindlicher reagieren

Kinder haben eine dünnere Haut, die Substanzen schneller aufnimmt. Ihr Entgiftungssystem — Leber und Nieren — ist noch in der Entwicklung. Und sie atmen im Verhältnis zu ihrem Körpergewicht mehr Luft ein als Erwachsene. Was für uns harmlos ist, kann für Kinder zu viel sein.

Altersempfehlungen im Überblick

0–3 Monate: Keine ätherischen Öle

Komplett verzichten — auch nicht im Diffuser im gleichen Raum.

3–24 Monate: Nur Lavendel und Kamille roman

Sehr stark verdünnt (0,1–0,25 %), nur auf kleine Flächen, nur sanfte Öle. Diffuser: maximal 1 Tropfen, kurz, gut belüftet.

2–6 Jahre: Vorsichtig erweitern

Konzentration bis 0,5 %, sanfte Öle wie Lavendel, Kamille, Mandarine, Rose. Teebaumöl stark verdünnt. Eukalyptus erst ab 6 Jahren.

6–12 Jahre: Näher an Erwachsenen-Dosierung

1 % Konzentration, breiteres Ölspektrum. Pfefferminze erst ab 6 Jahren — und auch dann nur verdünnt, nie im Gesicht.

Absolut verboten für Kinder unter 6 Jahren: Eukalyptus (Eucalyptus globulus), Pfefferminze, Kampfer, Rosmarin — diese Öle können Atemstillstand verursachen. Das ist keine Übertreibung, das ist medizinisch dokumentiert.

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Manuela
Manuela Mühlberger — Akademie Wissen um Gesundheit Ausbilderin für ganzheitliche Gesundheit seit fast 10 Jahren. Ihr Grundsatz: Wissen aus der Natur und aktuelle Studien dürfen nebeneinander existieren.
Hinweis: Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine medizinische Beratung oder Diagnose. Ätherische Öle sind kein Arzneimittel. Bei gesundheitlichen Beschwerden wende Dich bitte an eine Ärztin oder einen Arzt.

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