Welche ätherischen Öle gibt es? Ein Überblick für Einsteiger
Die wichtigsten Öle kurz vorgestellt
Lavendel (Lavandula angustifolia)
Das Universalöl schlechthin — beruhigend, schlaffördernd, leicht schmerzlindernd, gut für die Haut. Gut verträglich, auch für Kinder ab 6 Monaten geeignet. Das erste Öl, das die meisten kaufen — und das letzte, das sie hergeben.
Pfefferminze (Mentha piperita)
Der Wachmacher — frisch, kühlend, konzentrationsfördernd. Auf die Schläfen aufgetragen bei Spannungskopfschmerzen. Nicht für Kinder unter 6 Jahren und nicht in Augennähe.
Teebaumöl (Melaleuca alternifolia)
Der Allrounder für Haut und Hygiene — antiseptisch, antifungal, antibakteriell. Für Pickel, kleine Wunden, unreine Haut. Immer verdünnen.
Eukalyptus (Eucalyptus globulus)
Das klassische Erkältungsöl — schleimlösend, atemwegsbefreiend. Perfekt für Inhalationen. Nicht für Kinder unter 10 Jahren.
Zitrone (Citrus limon)
Frisch, aufhellend, stimmungsfördernd. Gut für den Morgen und die Raumbeduftung. Kaltgepresst — deshalb photosensitiv: kein direktes Sonnenlicht nach Hautanwendung.
Weihrauch (Boswellia carterii)
Tiefgründig und erdend. Bei Meditation, emotionaler Balance und für reife Haut eingesetzt. Ein Öl mit langer Geschichte.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit