Welche ätherischen Öle helfen beim Einschlafen?
Je nach Schlafproblem das richtige Öl
Nicht jeder schläft schlecht aus demselben Grund. Kreisende Gedanken, Anspannung, Unruhe, Angst, Erschöpfung ohne Abschalten — das sind verschiedene Zustände, die verschiedene Öle brauchen.
Die 5 besten Einschlaf-Öle
1. Lavendel — für Nervosität und Unruhe
Der Klassiker — gut erforscht, gut verträglich, vielseitig. Wenn Du nervös bist, Gedanken kreisen und Du einfach nicht runterkommen kannst.
2. Zeder — wenn der Kopf nicht aufhört
Erdend, warm, stabilisierend. Zeder aktiviert das parasympathische Nervensystem — den Ruhemodus. Gut wenn Du Dich abends „nicht landen“ kannst.
3. Vetiver — bei tiefer Erschöpfung
Erdig, fast schwer. Vetiver ist das Öl für chronische Erschöpfung und Überarbeitung. Wenn der Körper todmüde ist, der Kopf aber nicht aufhört.
4. Bergamotte — bei Grübeln und Angst
Fruchtig-beruhigend. Bergamotte wurde in Studien bei Angst eingesetzt — mit guten Ergebnissen. Gut wenn Sorgen und Grübeln den Schlaf rauben. Photosensitiv — nur am Abend auf der Haut.
5. Sandelholz — für tiefe Ruhe
Warm, holzig, meditativ. Sandelholz vertieft die Ruhe auf eine andere Weise als Lavendel — gut als Wechsel-Öl oder in Kombination.
Wie lange braucht es, bis es wirkt?
Manche Menschen bemerken die Wirkung sofort — andere brauchen 1–2 Wochen regelmäßiger Anwendung, bis der Körper die Assoziation Duft = Ruhe aufgebaut hat. Das ist kein Fehler, das ist Konditionierung — und sie wirkt dann umso stärker.
Dein nächster Schritt
Lerne in der Aroma-Hausapotheke die wichtigsten Grundlagen der Aromatherapie.
Ganz unverbindlich. 100 % online. Jederzeit.

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit