Teebaumöl bei Hautproblemen: Wirkung und sichere Anwendung
Was die Forschung zeigt
Mehrere Studien haben Teebaumöl bei Akne untersucht. Eine der bekanntesten verglich 5 % Teebaumöl-Gel mit 5 % Benzoylperoxid (einem klassischen Akne-Wirkstoff). Ergebnis: Benzoylperoxid wirkte schneller, Teebaumöl verursachte deutlich weniger Nebenwirkungen. Beide waren wirksam. Das ist kein Zufall — das ist gute Evidenz.
Wofür Teebaumöl bei der Haut gut geeignet ist
- Unreine Haut und Akne: Antibakteriell gegen P. acnes (den häufigsten Akne-Auslöser)
- Einzelne Pickel: 1–2 % unverdünnt punktuell — oder für empfindliche Haut besser verdünnt
- Kleine Wunden: Antibakteriell, desinfizierend
- Fußpilz und Nagelpilz: Gut belegt — braucht aber Geduld
- Seborrhöische Haut: Regulierend
So wendest Du es richtig an
Bei einzelnen Pickeln
1 Tropfen Teebaumöl auf ein Wattestäbchen — direkt auf den Pickel tupfen. Unverdünnt nur auf den Pickel, nicht auf die umliegende Haut.
Als Gesichtspflege bei unreiner Haut
2–3 Tropfen auf 10 ml Jojobaöl (1,5–2 %) — als Gesichtsöl abends. Morgens erst testen, ob Photosensitivität ein Problem ist.
Für Körper und Hände
3–5 Tropfen auf 10 ml Trägeröl — als Pflege bei unreiner Körperhaut.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit