Welche ätherischen Öle helfen bei Traurigkeit?
Was Traurigkeit im Körper macht
Traurigkeit ist nicht nur ein Gefühl — sie zeigt sich im Körper. Flachere Atmung, gesunkene Schultern, weniger Energie. Das Nervensystem ist im Rückzugsmodus. Düfte können hier sanft eingreifen: die Atmung vertiefen, das Nervensystem ein bisschen aus dem Rückzug holen, die Stimmung leicht heben.
Öle, die bei Traurigkeit begleiten können
Rose — das Herzöl
Rose wird seit Jahrhunderten mit dem Herz und mit Gefühlen verbunden. Ob das symbolisch oder pharmakologisch ist, ist weniger wichtig als die Tatsache: Rosenduft öffnet. Gut bei Traurigkeit, die sich als Enge in der Brust anfühlt. Auch als günstigeres Rosenhydrolat sehr wirksam.
Bergamotte — hebt ohne zu überreden
Bergamotte hebt die Stimmung, ohne aufgesetzt fröhlich zu wirken. Sie öffnet sanft. Gut wenn man nicht die Energie hat für intensive Öle.
Neroli — für tiefe Trauer
Bei Trauer nach Verlusten — Neroli wird traditionell bei Schmerz und Trauer eingesetzt. Sanft, öffnend, tröstend.
Weihrauch — Stille und Raum
Weihrauch schafft Raum — innerlich wie äußerlich. Gut wenn Traurigkeit mit Enge verbunden ist und man Weite braucht.
Lavendel — wenn Traurigkeit und Erschöpfung sich mischen
Wenn man traurig ist und gleichzeitig so erschöpft, dass alles zu viel ist — Lavendel begleitet sanft und gibt Ruhe.
Wie Du die Öle anwendest
In stillen Momenten: 1–2 Tropfen auf ein Taschentuch, einatmen. Oder im Diffuser, wenn Du zur Ruhe kommen möchtest. Oder als Massageöl auf Brust und Schultern — die Verbindung von Berührung und Duft ist besonders wirksam.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit