Ätherische Öle bei Heuschnupfen: Sanfte Unterstützung in der Pollensaison
Was hinter Heuschnupfen steckt
Das Immunsystem reagiert auf Pollen überempfindlich. Das lässt sich mit Aromatherapie nicht umprogrammieren. Was möglich ist: die Entzündungsreaktion dämpfen, die Schleimhäute beruhigen und die Symptome erträglicher machen.
Öle, die begleitend helfen können
Eukalyptus — abschwellend
Cineol wirkt abschwellend auf die Nasenschleimhäute — ähnlich wie bei Erkältung. Im Diffuser oder als sanfte Inhalation.
Pfefferminze — sofortige Linderung
Das frische Gefühl von Menthol hilft, wenn Nase und Kopf schwer sind. Vorsicht: Pfefferminze kann bei manchen Allergikern selbst Reaktionen auslösen. Erst testen.
Kamille (roman oder deutsch) — entzündungshemmend
Kamille hat entzündungshemmende Eigenschaften und ist sanft zu gereizten Schleimhäuten. Gut als Diffuser-Öl oder Inhalation.
Lavendel — immunmodulierend?
Es gibt interessante Hinweise, dass Lavendel die Mastzellen-Aktivität beeinflusst — also genau jene Zellen, die bei Allergien aktiv werden. Die Datenlage ist noch dünn, aber es gibt Gründe für den Versuch.
Vorsicht: Kreuzallergien
Wer auf bestimmte Pollen allergisch ist, kann auch auf ätherische Öle aus verwandten Pflanzen reagieren. Birkenpollenallergie → vorsichtig mit Birkenöl. Kräuterpollenallergie → sanft bei Thymian, Rosmarin. Immer erst testen.
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von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit