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Schafgarbe, Beifuß & Co.: Vergessene Frauenkräuter

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Schafgarbe, Beifuß & Co.: Vergessene Frauenkräuter

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit · Lesezeit ca. 8 Min.

Neben den bekannten Wechseljahrespflanzen gibt es alte Frauenkräuter, die etwas in Vergessenheit geraten sind – Schafgarbe und Beifuß gehören dazu. Sie tragen eine lange Tradition in der Frauenheilkunde. Dieser Beitrag holt sie zurück ins Bewusstsein – mit den nötigen Hinweisen.

Die kurze Antwort

Schafgarbe und Beifuß sind traditionelle Frauenkräuter mit Bitterstoffen, die begleitend bei Zyklus- und Verdauungsthemen genutzt wurden. Schafgarbe gilt als vielseitiges, gut verträgliches Kraut. Beim Beifuß ist Vorsicht geboten: Er ist in der Schwangerschaft nicht geeignet und kann bei Korbblütler-Allergie Beschwerden auslösen. Beide werden meist als Tee genutzt und ersetzen keine ärztliche Behandlung.

Alte Frauenkräuter neu entdeckt

Lange bevor es Fertigpräparate gab, begleiteten heimische Wildkräuter die Frauen durch ihre Lebensphasen. Schafgarbe und Beifuß standen dabei hoch im Kurs. Sie enthalten Bitterstoffe und ätherische Öle und wurden traditionell bei Zyklusthemen und einer trägen Verdauung genutzt – beides Themen, die auch in den Wechseljahren eine Rolle spielen.

Die Schafgarbe

Die Schafgarbe gilt als eines der vielseitigsten Frauenkräuter. Traditionell wird sie bei Zyklusbeschwerden, zur Unterstützung der Verdauung und allgemein stärkend eingesetzt. Sie gilt als gut verträglich und wird meist als Tee genutzt. Wie alle Korbblütler kann sie bei entsprechender Allergie Beschwerden auslösen – das ist der wichtigste Vorbehalt.

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Der Beifuß

Beifuß ist ein klassisches Bitterkraut, das traditionell die Verdauung anregt und in der Frauenheilkunde bei Zyklusthemen genutzt wurde. Wichtig: Beifuß ist in der Schwangerschaft nicht geeignet, da er traditionell als gebärmutteranregend gilt. Auch bei Korbblütler-Allergie ist Vorsicht geboten. Als Gewürz in normalen Mengen gilt er als unbedenklich.

Anwendung und Hinweise

Beide Kräuter werden meist als Tee oder in Kräutermischungen genutzt, oft als Kur über einige Wochen. Sie sind sanfte Begleiter, keine schnellen Mittel, und ersetzen keine ärztliche Abklärung. Bei Allergien, in der Schwangerschaft oder bei Einnahme von Medikamenten hole Dir vorher Rat – mehr in Pflanzliche Mittel sicher kombinieren.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Schafgarbe und Beifuß sind traditionelle Frauenkräuter mit Bitterstoffen.
  • Schafgarbe gilt als vielseitig und gut verträglich.
  • Beifuß nicht in der Schwangerschaft – er gilt als gebärmutteranregend.
  • Bei Korbblütler-Allergie ist bei beiden Vorsicht geboten.

Häufige Fragen

Wofür wird Schafgarbe genutzt?
Traditionell bei Zyklusthemen, zur Unterstützung der Verdauung und allgemein stärkend – meist als Tee.
Warum ist Beifuß in der Schwangerschaft tabu?
Weil er traditionell als gebärmutteranregend gilt. Als Gewürz in kleinen Mengen ist er unbedenklich, als Heilkraut in der Schwangerschaft jedoch nicht geeignet.
Kann ich diese Kräuter mischen?
Ja, sie werden oft in Kräutermischungen genutzt. Bei Allergien, Medikamenten oder in der Schwangerschaft vorher kundig beraten lassen.
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Manuela Mühlberger
Manuela Mühlberger
Über die Autorin

Begleitet in der Akademie Wissen um Gesundheit Menschen, die ganzheitliches Gesundheitswissen verstehen und anwenden möchten – mit wenig Theorie und viel Praxis.

Hinweis: Die Informationen in diesem Beitrag beruhen auf allgemein zugänglichem Wissen und dienen der Information und Inspiration. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende Dich bitte an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.
Schlagworte: #Wechseljahre

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