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Schwindel und Kreislauf in den Wechseljahren: Den Körper erden

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Schwindel und Kreislauf in den Wechseljahren: Den Körper erden

von Manuela Mühlberger · Akademie Wissen um Gesundheit · Lesezeit ca. 8 Min.

Ein kurzes Schwanken beim Aufstehen, ein flaues Gefühl, Momente, in denen sich alles leicht dreht – Schwindel verunsichert viele Frauen in den Wechseljahren. Oft ist er harmlos und hormonell mitbedingt, manchmal steckt aber mehr dahinter. Deshalb ist hier ein wacher Blick besonders wichtig.

Die kurze Antwort

Schwindel in den Wechseljahren kann mit dem schwankenden Östrogen zusammenhängen, das Kreislauf und Blutdruck beeinflusst – oft zusammen mit Blutzuckerschwankungen, zu wenig Flüssigkeit oder innerer Unruhe. Stabilisierend wirken ausreichend Trinken, ein stabiler Blutzucker, langsames Aufstehen und Bewegung. Da Schwindel viele Ursachen haben kann, gehört anhaltender, starker oder plötzlicher Schwindel ärztlich abgeklärt.

Warum Schwindel auftreten kann

Östrogen wirkt auch auf Blutgefäße und Kreislauf. Wenn es schwankt, kann der Blutdruck weniger stabil sein – etwa beim schnellen Aufstehen. Dazu kommen häufige Begleiter: ein schwankender Blutzucker, zu wenig Flüssigkeit und innere Unruhe, die sich als Schwindel äußern kann.

Was im Moment hilft

Hinsetzen und sicher sein

Beim ersten Schwanken setz Dich hin oder halte Dich fest – Sicherheit geht vor.

Ruhig atmen

Langsames Atmen beruhigt den Kreislauf und die Unruhe, die Schwindel oft begleitet.

Etwas trinken

Ein Glas Wasser gleicht einen häufigen Auslöser – Flüssigkeitsmangel – schnell aus.

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Was langfristig stabilisiert

Ein stabiler Kreislauf mag Regelmäßigkeit: ausreichend trinken über den Tag, ein gleichmäßiger Blutzucker, langsames Aufstehen aus dem Liegen und regelmäßige, sanfte Bewegung, die den Kreislauf trainiert.

Wann Du ärztlichen Rat suchen solltest

Schwindel ist ein Symptom mit vielen möglichen Ursachen – vom Innenohr über den Blutdruck bis zu anderen Erkrankungen. Deshalb gilt: Anhaltender, starker, plötzlicher oder wiederkehrender Schwindel gehört ärztlich abgeklärt, besonders in Verbindung mit Herzklopfen, Seh- oder Hörstörungen. Bitte deute Schwindel nicht vorschnell als reines Wechseljahresthema.

Das Wichtigste auf einen Blick

  • Schwankendes Östrogen kann Kreislauf und Blutdruck beeinflussen.
  • Häufige Mitspieler: Blutzucker, zu wenig Trinken, innere Unruhe.
  • Stabilisierend: Trinken, stabiler Blutzucker, langsam aufstehen, Bewegung.
  • Schwindel hat viele Ursachen – anhaltend oder stark immer abklären.

Häufige Fragen

Ist Schwindel ein typisches Wechseljahreszeichen?
Er kann hormonell mitbedingt sein, ist aber unspezifisch. Gerade deshalb sollte anhaltender Schwindel ärztlich eingeordnet werden.
Was hilft schnell bei einem Schwindelmoment?
Hinsetzen oder festhalten, ruhig atmen und etwas trinken. Sicherheit steht immer an erster Stelle.
Wann muss ich unbedingt zum Arzt?
Bei plötzlichem, starkem oder wiederkehrendem Schwindel, besonders mit Herzklopfen, Seh- oder Hörstörungen – dann zügig abklären.
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Manuela Mühlberger
Manuela Mühlberger
Über die Autorin

Begleitet in der Akademie Wissen um Gesundheit Menschen, die ganzheitliches Gesundheitswissen verstehen und anwenden möchten – mit wenig Theorie und viel Praxis.

Hinweis: Die Informationen in diesem Beitrag beruhen auf allgemein zugänglichem Wissen und dienen der Information und Inspiration. Sie stellen keine medizinische Beratung dar und ersetzen keine ärztliche oder therapeutische Behandlung. Bei anhaltenden oder starken Beschwerden wende Dich bitte an Deine Ärztin oder Deinen Arzt.
Schlagworte: #Wechseljahre

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